Gedankensplitter

REIM zur Single „Die Leichtigkeit des Seins“

reim_innerinlay_motivEs gibt Songs, an denen muss man tage- oder wochenlang rumknobeln, bis sie die endgültige Form haben. Und dann gibt es gibt auch wieder Songs, die fallen einem spontan ein und man komponiert sie in einem Tag zuende.

Viele meiner Songs sind aus so einem Augenblick-Impuls heraus entstanden. „Verdammt, ich lieb Dich“ zum Beispiel, oder: „Einsamer Stern“ und etliche andere… Und meine neue Single – „Die Leichtigkeit des Seins“ – gehört auch dazu.

Das war vor ein paar Monaten. Da saß ich an meinem geliebten Bodensee – schaute auf das Wasser – ließ mir die Sonne ins Gesicht scheinen und träumte vor mich hin… Da kam mir  „plötzlich irgendwie der Gedanke: „Was brauche ich eigentlich mehr im Leben, als hier in der Sonne zu sitzen, auf das Wasser zu schauen und zu träumen?“

Sie kennen das sicher auch – das sind so Momente, wo man sich einfach wohl fühlt. Und da mir fiel irgendwie der bekannte Satz ein von der „Leichtigkeit des Seins“. Und im selben Augenblick dachte ich: Das ist ein guter Songtitel! „Die Leichtigkeit des Seins!

Da hatte ich dann auch gleich eine Idee für die erste Zeile. Es geht mir oft so, dass ich eine Textzeile gleich als Musik denke. Ich glaube, es ist einer der besten Songs geworden, die ich in meine Leben geschrieben habe…“

REIM zum Album „Die Leichtigkeit des Seins“

„Die Leichtigkeit des Seins“ ist der Nachfolger zu meinem Album „Unendlich“. Dieses Album war im vorigen Jahr in der ersten Woche nach Erscheinen auf Anhieb Platz 1 in den Charts und blieb dann wochenlang in den Top Ten – ich glaube 8 Wochen oder so. Es war mein größter Erfolg seit den Tagen von „Verdammt ich lieb Dich“ und Ende März habe ich dafür Platin bekommen – für inzwischen weit über 200.000 verkaufte Exemplare.

OK – ich hab’ so ein gutes Dutzend “Goldene“ zuhaus an der Wand in meinem Studio hängen – Aber ein Platz Nr. 1 in den Charts und eine Platin – das ist schon was Besonderes!.

Da hab’ ich mir selber die Meßlatte natürlich ziemlich hoch gelegt. Ich hatte zu Anfang ehrlich gesagt auch etwas Angst, ob ich es schaffen würde, so einen Erfolg wie „Unendlich“ noch zu toppen.

Aber nachdem mir der Song von der „Leichtigkeit des Seins“ eingefallen ist, da war ich plötzlich in so einer Art von kreativem Rausch. Ich habe in den letzten Monaten fast jeden Tag im Studio gesessen und habe wie ein Besessener komponiert, getextet und arrangiert.

Jetzt weiß ich: Ich habe die Meßlatte von „Unendlich“ mit dem neuen Album zumindest erreicht. „Die Leichtigkeit des Seins“ ist das beste Album, das ich machen kann. 

REIM über seine Tournee I

klaus-matze-001Im Sommer gebe ich ein gutes Dutzend große Open Air-Konzerte. Das geht am 25. Mai los – und zwar in Dresden.

An Dresden habe ich besonders gute Erinnerungen: Dresden war im vorigen Jahr eins meiner besten Konzerte, obwohl es nach der Pause schrecklich geregnet hat. Keiner ist nach Hause gegangen – 5000 Zuschauer haben zusammen mit mir und meinen Musikern eine richtige Party gefeiert. Wir haben damals das Konzert für’s Fernsehen aufgezeichnet und dann auch auf einer DVD veröffentlicht.

Dresden ist also in diesem Jahr der Start für meine OpenAir-Tournee. Danach geht’s dann gleich weiter – nach Görlitz, Eberswalde, Kamenz und so weiter und so weiter… vor allem in Städten im Osten der Republik Da sind einige Konzerte schon zu einer festen Einrichtung für mich und das Publikum geworden.

Im Herbst ist dann eine kleine Pause angesagt – und im November/Dezember kommt meine große Tournee durch die Konzertsäle. Die ersten rund 20 Konzerte sind schon um Vorverkauf – aber so wie es aussieht, kommen noch etliche weitere Termine dazu…

In jedem Fall gibt es auch diesmal wieder – wie im vergangenen Jahr – ein großes Abschlusskonzert Ende Dezember in der O2-World in Berlin.

REIM über seine Tournee II

Meine Konzerte im vergangenen Jahr waren ein unglaublicher Erfolg. Ich glaube, mein Publikum hat mich jetzt erst richtig als Konzertsänger entdeckt.

Aber auch ich selber habe die Konzertbühne im letzten Jahr für mich erst so richtig und neu entdeckt. Ich will es einmal so ausdrücken: In den letzten Jahren bin ich viele hunderte Mal aufgetreten – bei Stadtfesten, in Konzertsälen, auf Open Air-Bühnen, im Fernsehen – ich hab’ mich überall musikalisch rumgetrieben. Damit habe ich mir ein breites Publikum erspielt. Und vor allem habe viel dabei gelernt.

All diese Erfahrungen habe ich im letzten Jahr in meine Konzerte gepackt.

REIM über seine Tournee III

Ich liebe mein Publikum. Wenn ich oben auf der Bühne stehe, dann fühle ich mich nicht als der Star, der fremde Menschen unterhalten muss, sondern ich habe das Gefühl, da unten sitzen meine Freunde und wir erleben einfach gemeinsam zwei Stunden, in denen ich Musik mache und in meinen Liedern Geschichten aus meinem Leben erzähle. Und zwar Geschichten, die auch Geschichten aus dem Leben des Publikums sind.

Das ist ein kommunikativer Prozess, ein Gemeinschaftserlebnis. Am Schluss, wenn ich dann meine alten Hits singe und zusammen mit meinem Publikum in musikalischen Erinnerungen rumgrabe, dann feiern wir gemeinsam eine richtigen Party. Eine Party, nach der wir gut gelaunt und happy nach Hause gehen.

Ja – ich glaube, das ist genau das, was ich will: Die Zuschauer, meine Freunde da unten, glücklich nach Hause zu schicken…

Auch ich bin dann happy – es ist ein tolles Gefühl, wenn man ein paar Tausend Menschen glücklich machen kann. Dann sage ich mir, bevor ich einschlafe: Ich habe den schönsten Beruf der Welt…

REIM über seine Tournee IV

Natürlich wird es in diesem Jahr ein ganz neues Programm geben und auch eine ganz neue Bühnen-Produktion.

Ich glaube, viele möchten im Konzert natürlich auch die neuen Lieder hören – die Lieder aus dem Album, das sie vielleicht gerade gekauft haben. Sie möchten hören, wie das so live klingt. Und ich selber will natürlich auch meine neuen Lieder singen. Also werden natürlich viele meiner neuen Songs im Programm sein.

Aber auf der anderen Seite ist das so eine Sache: Nicht alle guten Plattentitel sind auch gute Bühnentitel.

Und vor allem: Ich weiß: Mein Publikum möchte auch immer wieder meine alten Songs hören die Songs, die sie mitsingen können. Sie möchten Lieder hören wie „Ich hab geträumt von Dir“ , Hallo, ich möcht` gern wissen, wie’s Dir geht“, „den „Einsamen Stern“ oder all das. Natürlich ganz zu schweigen von „Verdammt, ich lieb’ Dich…“.

Ich glaube, mein Publikum würde mich lynchen, wenn ich das nicht im Konzert singen würde. Und ich selber singe auch meine alten Klassiker immer wieder gerne. Nicht nur dem Publikum, sondern auch mir würden sie einfach fehlen…

Also – um es kurz zu machen: Es wird wohl wieder auf eine gesunde Mischung rauslaufen – Halbe/Halbe oder so…

Fest steht: Sie können sich ganz neues Programm und eine neue Bühnen- und Licht-Show freuen – und auf einen gut aufgelegten Reim…

REIM über seinen Alltag

Sie wissen vielleicht, dass ich seit ein paar Jahren am Bodensee lebe. Als ich mich entschlossen hatte, wieder nach Deutschland zu ziehen, da habe ich den Bodensee ausgewählt. Mit dieser Landschaft verbinden mich viele Jugenderinnerungen: Da wohnten meine Großeltern und ich habe als Kind viele glückliche Ferienzeiten am Bodensee verlebt.

Jetzt wohne ich also schon fast drei Jahre da – und ich fühle mich immer noch restlos glücklich. Der Bodensee ist für mich nach wie vor eines der schönsten Fleckchen in Europa. Ich genieße es einfach, wenn ich morgens aufstehe und zum See rüberlaufe, der nur ein paar hundert Meter weg ist, und dann im Sommer ein paar Runden schwimme. Oder mich auch einfach ans Ufer setze und vor mich hinträume.

Aber mein Alltag zu Hause besteht natürlich nicht nur darin, am Wasser zu liegen und die Sonne zu genießen. Ich bin ja nicht nur Sänger, sondern ich bin auch Komponist und Texter.

Auf der obersten Etage meines Hauses habe ich mir ein Tonstudio vom Feinsten eingerichtet. Da entstehen die meisten meiner Lieder – mit Blick auf meinen geliebtenBodensee.

Für die nächsten Jahre habe ich auch noch Aufträge angenommen, für Kollegen zu schreiben und Alben zu produzieren – also über Langeweile im Alltag brauche ich mich nicht zu beklagen. Ganz davon abgesehen, dass mich auch meine Kinder auch gehörig in Trab halten.

REIM über sein Privatleben

Man liest seit Jahren immer wieder in der yellow press Berichte über Beziehungskrisen, Trennungen und Versöhnungen. Ich habe es mir schon seit Jahren abgewöhnt, dazu irgendwelche Kommentare zu geben – auch wenn man mir da oft irgendeine Aussage in den Mund legt.

Ich finde, das Publikum hat ein Anrecht darauf, seinen Star kennenzulernen – aber der Star hat auch ein Anrecht darauf, einen privaten Bereich ganz für sich alleine zu haben. Dabei wollen wir es auch jetzt bewenden lassen.

Das, was ich zu erzählen habe, das erzähle ich in einen Liedern. Da stecken natürlich in den Texten immer auch viele private Erfahrungen mit drin. In meinen Songs verarbeite ich Vieles, was ich erlebe und was ich auch in meiner Umgebung beobachte. Deshalb handeln auch meine Songs oft von Beziehungskrisen, von Trennungen und Versöhnungen…

01. Das Lied // Matthias Reim - Phoenix
  1. 01. Das Lied // Matthias Reim - Phoenix
  2. 02. Alles was ich will // Matthias Reim - Phoenix
  3. 03. Zu früh um zu gehn // Matthias Reim - Phoenix
  4. 04. Erlöse mich // Matthias Reim - Phoenix
  5. 05. Träume // Matthias Reim - Phoenix
  6. 06. Asyl im Paradies // Matthias Reim - Phoenix
  7. 07. Mein Leben ist Rock´n´Roll // Matthias Reim - Phoenix
  8. 08. Marie // Matthias Reim - Phoenix
  9. 09. 3 Akkorde und die Wahrheit // Matthias Reim - Phoenix
  10. 10. Was zieht mich nur zu dir // Matthias Reim - Phoenix
  11. 11. Stoppschild // Matthias Reim - Phoenix
  12. 12. Ich bin raus // Matthias Reim - Phoenix
  13. 13. Keinen Schritt zurück // Matthias Reim - Phoenix
  14. 14. Am jüngsten Tag // Matthias Reim - Phoenix